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Grundsätze der Selbsthilfebewegung

Mehr als 1.000 Selbsthilfegruppen sind derzeit in Österreich im Sozial- und Gesundheitsbereich tätig. Auch wenn ihre Arbeitsbedingungen, ihre Organisationsformen, ihr regionaler Wirkungsbereich und ihre Strukturen höchst unterschiedlich sind, so haben sie doch eine Menge gemeinsam.

Denn zwei Prinzipien stehen bei ihnen allen im Mittelpunkt: Die Lösung ihrer Aufgaben ohne professionelle Hilfe, also das Selbsthilfeprinzip, und die gemeinschaftliche Bewältigung von Problemen, also das Gruppenprinzip.

Selbsthilfegruppen leben vom Engagement ihrer Mitglieder. PatientInnen sind hier nicht, wie im professionellen Gesundheits- und Versorgungssystem, passive EmpfängerInnen von Therapie oder Hilfe. Sondern im Rahmen der Gruppen-Solidarität entwickeln sie Eigeninitiative und Eigenverantwortung. Schon die bloße Existenz einer Gruppe macht ihnen klar, dass ihr Schicksal kein Einzelschicksal ist.

Wesentlich für die Struktur von Selbsthilfegruppen ist, dass sie autonom arbeiten und dass ihre Mitglieder gleichberechtigt sind. Es gibt also keine professionelle Leitung, die Themen oder Vorgehensweisen vorgibt. Denn das Erfahrungswissen der TeilnehmerInnen macht den Erfolg der Selbsthilfe aus.

Nicht nur in Österreich, auch in vielen anderen Ländern, ist die Selbsthilfe-Bewegung heute ein geschätzter und anerkannter Teil des Gesundheitssystems. AktivistInnen betonen aber, dass sie nur eine Ergänzung, nicht aber eine „kostengünstige“ Alternative zur ausreichenden medizinischen Versorgungsstrukturen sein kann.

 
 
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