Mein Herz und Ich. Gemeinsam gesund. – Start des Herz-Kreislauf-Programms
Die am 13. Oktober 2008 präsentierte Kampagne „Mein Herz und Ich. Gemeinsam gesund.“ stellt die nächsten beiden Jahre ganz in das Zeichen der Herz-Kreislaufgesundheit. Der FGÖ nimmt sich damit österreichweit eines der dringendsten Probleme des Gesundheitswesens an: Denn Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems sind nicht nur Ursachen für eine lebenslange Beeinträchtigung der Betroffenen, sondern für 44% aller Sterbefälle in Österreich verantwortlich und damit Todesursache Nummer 1. Mit seinem Schwerpunktprogramm setzt der FGÖ nachhaltige Maßnahmen zur Förderung der Herz-Kreislaufgesundheit. Das Ziel: Bei allen Österreicherinnen und Österreichern Bewusstsein dafür zu schaffen, dass jeder sich mit kleinen Verhaltensänderungen nach kurzer Zeit besser, vitaler und gesünder fühlen kann.
Die Kampagne schlägt dabei einen völlig neuen Weg ein. Nicht die Wissensvermittlung steht im Mittelpunkt, sondern die Freude an einem gesunden Lebensstil. Neben TV und Hörfunk-Spots, die – einfach und anschaulich umgesetzt – Lust auf gesunde Ernährung machen, Freude an der Bewegung vermitteln und die positiven Effekte von seelischem Wohlbefinden zeigen, finden sich auf der Plattform www.bummbumm.at eine Reihe von Angeboten für ein aktives und gesundes Leben.
Die Medienkampagne ist aber nur die sichtbare Spitze des Eisbergs. Die Dimensionen und die Vielschichtigkeit des Themas erfordern eine österreichweite Allianz engagierter Partner. Unternehmen, Vereine und Institutionen wurden eingebunden und stellen sich in den Dienst der guten Sache und platzieren in vielen Alltagssituationen Anreize und Angebote, die Menschen dazu motivieren, die guten Vorsätze gleich in die Tat umzusetzen. Mit dabei sind unter anderem BILLA, Intersport, sowie die österreichischen Bäckereien und Molkereien.
Die Basis der FGÖ-Initiative sind die regionalen Gesundheitsförderungs-Einrichtungen des AKS Austria mit ihren starken und schlagkräftigen Vereinsstrukturen in den Bundesländern. Diese kennen die besten Mittel und Wege, um die Menschen dort zu erreichen, wo sie lernen, arbeiten und leben: Pendler werden während der Fahrt im Bus oder in der Bahn dazu motiviert, Bewegungsübungen und Gymnastik zu machen. Kochtreffs bringen speziell MigrantInnen näher, wie sich schmackhafte und gleichzeitig herzgesunde Gerichte zubereiten lassen.
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- 21.10.2008 | © FGÖ