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Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen gegründet

Mit 1. Juli 2007 wurde das Bundesinstitut für Qualität im Gesundheitswesen (BIQG) eingerichtet, der dritte Geschäftsbereich der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) - neben dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) und dem Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG).

„Mit der Einrichtung des neuen Institutes geben wir der Qualitätsarbeit im österreichischen Ge-sundheitswesen einen neuen Rahmen, um diese zum Wohle der Patientinnen und Patienten konsequent weiterzuentwickeln“, zeigte sich Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky überzeugt, die am 3. Juli gemeinsam mit der GÖG-Geschäftsführerin Dr. Michaela Moritz die Errichtung des des neuen Instituts im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat.

Das BIQG ist in vier Arbeitsbereiche gegliedert, die schrittweise und aufeinander abgestimmt eingerichtet werden:

  • Struktur- und Prozessqualität (z.B. Erarbeitung von Leitlinien und Qualitätskriterien) 
  • Qualitätsregister und Ergebnisqualität (z.B. Durchführung von Ergebnisqualitätsprogrammen)
  • Qualität und Wirtschaftlichkeit (z.B. Health Technology Assessment - HTA) 
  • Qualitätsberichtswesen (als Informationsschiene zu Patientinnen und Patienten, Leistungserbringern und politischen Entscheidungsträgern)

Die bereits begonnene Arbeit des ÖBIG soll nun im Rahmen des neuen Instituts fortgeführt und konsequent ausgeweitet werden. Die vielen bereits vorhandenen Einzelinitiativen in diesem Bereich werden damit einen neuen "Rahmen" bekommen und so zu einer Sicherstellung für eine abgestimmte und strukturierte Behandlung von Patientinnen und Patienten sowie zu österreichweit einheitlichen Standards und Qualitätsvorgaben führen. 

Der Aufbau des neuen Instituts wird stufensweise unter Einbeziehung der betroffenen Leistungserbringer und der österreichischen Expertinnen und Experten erfolgen. "Wir wollen eine Vertrauensbasis schaffen, die eine gemeinsame und konstruktive Qualitätsarbeit möglich macht", so die Geschäftsführerin Dr. Moritz. Die Gesundheitsministerin betonte: "Hier gehe es nicht um Kontrolle, sondern darum, gegenseitig voneinander zu lernen und dadurch den Behandlungserfolg, also den Gesundheitszustand in der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern und die Lebensqualität noch weiter zu steigern."

 
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