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Hauptsache gesund

Das Projekt „... und trotzdem gesund!“ zielt darauf ab, die Gesundheit von  Jugendlichen und Familien, die armutsgefährdet sind, zu fördern. Denn Armut macht krank und führt zu einer „ungesunden“ Kettenreaktion. „Wer arm ist, stirbt rund sieben Jahre früher, das Erkrankungsrisiko steigt, und auch Unfälle treten häufiger auf“, so das Resümee von Hubert Löffler, Projektleiter und Geschäftsführer der IfS-Familienarbeit. Da soziale Einrichtungen am ehesten Zugang zu der von Armut betroffenen Personengruppe haben, werden die bereits bestehenden persönlichen Kontakte dieser Fachkräfte im Rahmen der Projektarbeit bei etwa 500 Familien zur individuellen Gesundheitsförderung genutzt. So wird etwa eine Schuldenberatung angeboten. Ein spezielles gesundheitliches Förderungsangebot kommt auch rund 100 Kindern aus armutsgefährdeten Familien zugute: Zum Beispiel werden Konsequenzen aus Schul- und Kindergartenuntersuchungen gezogen und eine spezielle Motivation zu Vorsorgeuntersuchungen betrieben. Zusätzlich gibt es Gruppentage zum Thema Suchtprävention, Ernährung und Bewegung. An der Umsetzung sind etwa 60 MitarbeiterInnen von fünf Sozialeinrichtungen in Vorarlberg beteiligt. Hubert Löffler: „Wir erwarten uns messbare Ergebnisse und wichtige Einsichten im Zusammenhang von Armut und Gesundheit.“ 

 
 
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