Neu: Leitfäden zum Thema Burnout und Mobbing
Die Zahl jener, die wegen psychiatrischer Erkrankungen in Invaliditätspension gehen, ist seit Jahren stark im Steigen. Lag der Anteil im Jahr 1999 noch bei 17 Prozent, so stieg er bis 2008 auf 30 Prozent. Neben individuellen und sozialen Faktoren tragen psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz maßgeblich zur Entstehung bei. Durch die Betriebliche Gesundheitsförderung gibt es ein erfolgreiches Instrumentarium, um die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern. Zwei neue Leitfäden helfen, die Themen Burnout und Mobbing in Unternehmen anzugehen. Erarbeitet wurden die Publikationen vom IBG, Institut für humanökologische Unternehmensführung, maßgeblich finanziert wurden diese vom Fonds Gesundes Österreich.
Der Leitfaden zur betrieblichen Burnout-Prävention unterstützt Betriebe dabei, die Work Life Balance der Beschäftigten zu fördern. Checklisten helfen betrieblichen Akteur/innen dabei, Anzeichen von Burnout bei sich oder Mitarbeitenden zu erkennen. Für verschiedene Zielgruppen werden spezifische Maßnahmen beschrieben, mit denen dem Burnout-Risiko auf individueller, betrieblicher und unternehmenskultureller Ebene begegnet werden kann.
Mobbing ist Psychoterror und sowohl für die direkt Betroffenen als auch das gesamte Arbeitsumfeld eine massive Belastung mit dramatischen Folgen. Defizite in der Arbeitsorganisation und dem Führungsverhalten können die Ursache von Mobbing sein, sind aber gleichzeitig Ansatzpunkte für präventive Maßnahmen. Der vorliegende Leitfaden zum Thema Mobbing ist mit vielen praktischen Tipps ein Ratgeber und Nachschlagewerk für die Vorbeugung und Konfliktlösung.
Beide Publikationen können sie hier herunterladen.
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- 09.03.2010 | © FGÖ