Ohne Hürden zur Plattform für Gesundheitsförderung
Das ergab ein von PrüferInnen des unabhängigen deutschen Gemeinschaftsprojekts BIK durchgeführter Test, in dem die Homepage des Fonds 97 von 100 möglichen Punkten erhielt. "Damit ist unsere die erste Homepage außerhalb Deutschlands, die von der Prüfstelle so positiv bewertet wurde", freut sich Dennis Beck, Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich über den Erfolg seiner Strategie. "Es war uns bei der Neugestaltung des Webauftrittes ein zentrales Anliegen, Menschen mit Behinderung nicht auszuschließen."
Susanne Lutz, Hauptprüferin und Expertin für barrierefreies Internet der beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. angesiedelten BIK-Beratungsstelle weiß um die Vorbildwirkung einzelner Projekte: "Ich freue mich, dass wir nun auch in Österreich auf ein Vorzeigeprojekt verweisen können. Wir hoffen, dass viele öffentliche und private Organisationen in Österreich bald diesem Beispiel folgen werden."
Dass dies zumindest im öffentlichen Sektor der Fall sein wird, dafür sorgt schon das heimische e-Governmentgesetz, das vorsieht, dass behördliche Internetauftritte bis spätesten 1. Jänner 2008 barrierefrei gestaltet sein müssen. "Es ist das Recht jedes behinderten Menschen, am gesellschaftlichen Leben ohne Diskriminierung teilzunehmen. Es gilt selbstverständlich auch im Internet Hürden z beseitigen und damit die Ausbildungs- und Berufschancen Behinderter zu verbessern", unterstreicht Maria Rauch-Kallat, Gesundheitsministerin und Präsidentin des Fonds Gesundes Österreich, die politische Dimension.
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- 23.08.2006 | © FGÖ