Studie: Erhaltung und Föderung der Arbeitsfähigkeit
„Zwar gibt es betriebliche Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung oder primären Prävention. Allerdings fehlt es den Unternehmen an Wissen über Mittel und Möglichkeiten, wie sie mit MitarbeiterInnen umgehen können, wenn eine gesundheitliche Beeinträchtigung eintritt", sagt Mag. Karin Paireder vom Instituts für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung (IBE) an der Universität Linz und Autorin der AEIOU-Studie (Arbeitsfähigkeit erhalten für Individuen, Organisationen und Unternehmen).
Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel sollten jedoch sekundäre Präventionsmaßnahmen in das Methodeninventar des Personalmanagements verstärkt Eingang finden. Ziel der Studie war es, Maßnahmen und Strategien zu entwickeln, um das tatsächliche Pensionsantrittsalter in Österreich an das gesetzliche Pensionsantrittsalter durch Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit heranzuführen: Die Allgemeine Unfallversicherung (AUVA) entwickelte beispielsweise ein ganzheitliches Programm, um die Arbeitsqualität im Krankenhaus zu verbessern (PFLEGEfit bzw. REHAfit).
Der Endbericht der Studie ist unter http://www.equal-aeiou.at downloadbar.
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- 22.09.2005 | © FGÖ