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Wie gesund ist Österreich?

Die heurige Gesundheitsförderungskonferenz des Fonds Gesundes Österreich fand Anfang Mai in Innsbruck statt. Sie befasste sich mit den von der Gesundheitsberichterstattung zur Verfügung gestellten Daten und Fakten und was daraus für die Gesundheitsförderung und die Gesundheitspolitik abgeleitet werden kann. Dazu der Tiroler Gesundheitslandesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg bei der Eröffnung der Tagung: „Durch die Gesundheitsberichterstattung werden solide Entscheidungsgrundlagen für die Politik geschaffen. Es freut mich, dass mit der heutigen Konferenz in Innsbruck der Grundstein für eine verstärkte Kooperation zwischen Gesundheitsförderung, einer umfassenden Gesundheitsberichterstattung und der Gesundheitspolitik gelegt wird.“ Letztere wird künftig vor großen neuen Herausforderungen stehen, wie Fachleute für Statistik und Gesundheitsberichterstattung auf der Konferenz erklärten. Diese ergeben sich vor allem aus vier Faktoren: der erfreulicherweise steigenden Lebenserwartung, einer zunehmenden Zahl chronisch Kranker als Folge des grassierenden Übergewichts, der steigenden Häufigkeit psychischer Erkrankungen sowie der Tatsache, dass den Gesundheitsbudgets enge Grenzen gesetzt sind. „Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass alle Politikfelder, die es in der Hand haben, gesunde Lebenswelten zu schaffen, sich dieser Aufgabe engagiert widmen, beispielsweise indem gemeinsam bewegungsfördernde Rahmenbedingungen geschaffen werden“, betonte Mag. Christoph Hörhan, der Leiter des Fonds Gesundes Österreich. Nähere Informationen zu den Inhalten der Tagung werden in der kommenden Ausgabe von Gesundes Österreich nachzulesen sein.

 
 
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