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Gesundheitliche Chancengleichheit

Die Ottawa-Charta 1986 und das gesundheitspolitische  Rahmenkonzept der WHO „Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert“ der WHO-Regionalbüros für Europa zielen auf gesundheitliche Chancengleichheit ab, die es allen Menschen – unabhängig von sozialen, ökonomischen, ethnischen und Geschlechterunterschieden – ermöglicht, ihre Gesundheit zu gestalten und zu erhalten.

Voraussetzung dafür ist, dass alle Menschen Zugang zu Gesundheitsressourcen haben. Die Gesundheitsförderung spielt dabei eine zentrale Rolle. Gesundheitsförderungs-Organisationen wie der Fonds Gesundes Österreich haben es sich zum Ziel gesetzt, sozial bedingte Unterschiede in Bezug auf Gesundheitschancen und die Inanspruchnahme von gesundheitsfördernden Aktivitäten und Maßnahmen aufzulösen.

Die Ottawa Charta 1986 hebt die Aufgaben der Gesundheitsförderung besonders hervor, wenn es um Chancengleichheit auf dem Gebiet der Gesundheit geht: „Gesundheitsförderndes Handeln bemüht sich darum, bestehende soziale Unterschiede des Gesundheitszustandes zu verringern sowie gleiche Möglichkeiten und Voraussetzungen zu schaffen, damit alle Menschen befähigt werden, ihr größtmögliches Gesundheitspotential zu verwirklichen. Dies umfasst sowohl Geborgenheit und Verwurzelung in einer unterstützenden sozialen Umwelt, den Zugang zu allen wesentlichen Informationen und die Entfaltung von praktischen Fertigkeiten als auch die Möglichkeit, selber Entscheidungen in bezug auf die persönliche Gesundheit treffen zu können.“

 
 
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