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„Was Primaten besser können“ – oder wie Lernen gelingt

Seit 2007 ist Gesundheitsförderung im Setting Schule ein prioritärer Bereich des Fonds Gesundes Österreich. Das war mit ein Grund, dem Thema „Schule gesundheitsfördernd gestalten“ Mitte März in Wien eine Tagung zu widmen. „Die Gesundheit der Lehrer/innen ist die Basis einer ,Guten Gesunden Schule’. Daher ist auch auf die Gesundheitsförderung in diesem Bereich ein besonderes Augenmerk zu richten“, betonte Mag. Christoph Hörhan, der Leiter des Fonds Gesundes Österreich bei der Eröffnung der Konferenz.
Bei den mehr als 200 Teilnehmer/innen fanden deren Inhalte großes Interesse. Dafür sorgte als erster Plenumsreferent Dr. Martin Korte, Universitätsprofessor aus Braunschweig. Anhand eines Filmbeispiels, in dem Affen die Zahlen von 1 bis 9 rascher wieder erkennen als menschliche „Versuchskaninchen“ – sofern die Primaten dafür mit einer Nuss belohnt werden – leitete er zu aktuellen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen über Grundprinzipien des Lernen über: nämlich Selektivität, Motivation und klare Ziele. Der deutsche Beziehungsdidaktiker Dr. Reinhold Miller konnte im Anschluss in einem sehr emotionalen Vortrag dem Publikum nahe bringen, worauf es bei der zwischenmenschlichen Kommunikation tatsächlich ankommt. Den weiteren Referent/innen im Plenum und den sechs Workshops gelang es, an diese hohe Vortragsqualität anzuschließen. Den krönenden Abschluss bildete ein „Worldcafé“, in dem sich nicht weniger als elf konkrete Projekte aus österreichischen Schulen präsentierten. Ausführliche Berichte über alle Inhalte und Vorträge der sehr erfolgreichen Tagung werden wir Ihnen in der Juni-Ausgabe von „Gesundes Österreich“ präsentieren.

 

 
 
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