Alter Mensch – neue Technologien
„Alter Mensch – neue Technologien“ lautete das Motto des vierten gemeinsamen österreichisch-deutschen Geriatriekongresses in Wien. „Dieses Generalthema signalisiert, dass Alter nicht Stillstand bedeutet, nicht bedeuten darf“, betonte die Kongresspräsidentin Prim. Dr. Katharina Pils von der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie anlässlich dieser Veranstaltung. Alter(n) bedeute vielmehr auf der individuellen Ebene Weiterentwicklung, Lernen und Adaptieren. Auf der medizinischen und pflegerischen Ebene gehe es um die Integration moderner Verfahren in die Betreuung. Auf der sozialen Ebene sei die Nutzung innovativer Technologien zum Erhalt der Autonomie zentral, ergänzte Prim. Pils: „Technologieentwicklung steht aber nicht immer nur für Fortschritt
und Verbesserung. Es gilt auch, neue Fragen zu beantworten, zum Beispiel zur Ethik des Machbaren und den Grenzen des Sinnvollen.“ In den Vorträgen und Diskussionen bei der Tagung wurden von den Referent/innen und Teilnehmer/innen mögliche Antworten auf diese und andere Herausforderungen erarbeitet. Zu den Schwerpunktthemen zählten dabei neben „Individualisierung durch innovative Technologie“ auch „Polypharmazie“ sowie „Sex und Gender – Veränderungen im Alter“.
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- 19.06.2009 | © FGÖ