Arbeit – Alter – Zukunft
„Die demografische Entwicklung macht es erforderlich, ältere Arbeitskräfte länger im Erwerbsprozess zu halten“, meinte der Kärntner Arbeitsmarktreferent Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch bei der Enquete „Arbeit-Alter-Zukunft - Wohin geht die Reise?“, die Ende des Vorjahres im Casineum Velden stattfand. Die Meinungs- und Motivforscherin Dr. Helene Karmasin entwarf in ihrem Impulsreferat im Anschluss ein Zukunftsszenario für die Veränderung des Arbeitslebens in den nächsten Jahrzehnten. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird die Sicherung des Arbeitskräftepotentials angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung ein wichtiger Zukunftsfaktor. Expert/innen gehen davon aus, dass es bis zum Jahr 2030 in der Europäischen Union an rund 20 Millionen Arbeitskräften mangeln könnte. Eines der Themen, die bei der Enquete eine Rolle spielten, waren deshalb auch die Möglichkeiten, durch Instrumente der Betrieblichen Gesundheitsförderung gezielt die Ressourcen von Menschen am Arbeitsplatz zu erhalten und zu stärken.
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- 06.05.2009 | © FGÖ