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Einfluss der Seele unterschätzt

Menschen mit einer psychischen Erkrankung haben ein zwei- bis dreimal höheres Risiko an Diabetes zu erkranken und sind auch einem zwei- bis dreimal höheren Risiko für Herz-Kreislaufleiden ausgesetzt. In der Praxis wird der Einfluss der Seele aber noch häufig unterschätzt. Die psychischen Beeinträchtigungen werden oft nicht erkannt, erst die Erkrankungen auf körperlicher Ebene. Das steht auch im Zusammenhang dazu, dass psychische Erkrankungen nach wie vor gesellschaftlich stigmatisiert werden. Darauf hat die Initiative „ganz im Leben – Österreichische Plattform für seelische und körperliche Gesundheit“ anlässlich des Tages der seelischen Gesundheit im Oktober aufmerksam gemacht. Dazu HR Prim. Univ.-Doz. Dr. Werner Schöny, der Obmann von pro mente Österreich: „Ziel der Initiative ist es, die Bewusstseinsbildung für den Zusammenhang von psychischen Krankheiten und deren körperlichen Auswirkungen zu fördern sowie eine ganzheitliche Betrachtung des Themas zu erwirken.“

 
 
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