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Frauen sind anders – Männer auch

Mitte November fand im Wiener Rathaus die Konferenz „Fit for Gender?!“ statt, die vom Wiener Programm für Frauengesundheit, der Medizinischen Universität Wien und der Wiener Gesundheitsförderung veranstaltet wurde. In mehreren Vorträgen wurde die Bedeutung der Geschlechterperspektive im Bereich der Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung thematisiert. „Gender als wichtiges Kriterium für Gesundheit kann bei der Planung von Angeboten nicht mehr ignoriert werden“, stellte Sonja Wehsely anlässlich der Konferenz fest. Ein Paradigmenwechsel tue not, nachdem sich Medizin und Forschung jahrhundertelang am männlichen Normkörper orientiert hätten, sagte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin. Beate Wimmer-Puchinger wies auf die sozialen Unterschiede zwischen Männern und Frauen hin: „Da Frauen europaweit finanziell benachteiligt sind, wirkt sich dieser Umstand nachhaltig auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden aus. Betroffen sind etwa Migrantinnen, Alleinerzieherinnen, Bezieherinnen einer Ausgleichszulage und Frauen mit Behinderung“, sagte die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte.

 
 
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