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Frauengesundheit neu gedacht

Ende September hat das Wiener Programm für Frauengesundheit mit einer wissenschaftlichen Tagung sein „Zehn-Jahre-Jubiläum“ begangen. Der Titel der Konferenz lautete „Frauengesundheit – neu gedacht: Strategien, Konzepte, Perspektiven“. „Gesundheit ist nicht geschlechtsneutral zu verstehen, sondern Frauen sind in spezifischer Weise betroffen“, betonte die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Univ.-Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger aus diesem Anlass. Das Wiener Programm für Frauengesundheit hat in den vergangenen Jahren maßgeblich dafür gesorgt, dass diese Perspektive auch in der Gesundheitsversorgung größere Bedeutung bekommen hat. Zahlreiche Projekte wurden initiiert und vorangetrieben. Zu den spannenden Themen der Konferenz zählte unter anderem ein Referat mit dem Titel: „(Alp)Traumkörper – Körperunzufriedenheit als Norm“. Dazu Mag. Michaela Langer, die stellvertretende Leiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit: „Vor allem der weibliche Körper ist vielfältigen gesellschaftlichen Normierungen und wirtschaftlichen Interessen unterworfen. Die Anpassung an – zum Teil – unerreichbare Idealbilder kann aber sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit gefährden und nimmt immer häufiger gesundheitsschädigende Ausmaße an.“

 
 
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