Gesundheitsförderung in der Langzeitpflege
Der Bedarf an Langzeitbetreuung und -pflege (LTC – Long Term Care) für alte Menschen wird in Österreich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zunehmen. Ebenso wird der Bedarf an professioneller, organisierter Versorgung größer werden, denn das Potential des informellen Bereichs, vor allem der Familien, wächst nicht mit. Welche Möglichkeiten bestehen dabei für qualitative Weiterentwicklung der LTC und welche Rolle kann dabei Gesundheitsförderung spielen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Arbeit „Gesundheitsförderung als Beitrag zur Entwicklung der österreichischen Long Term Care“ von Karl Krajic und Carolin Schmidt. Sie ist als Ausgabe 29 der Reihe „Gesundheitswissenschaften paper“ erschienen und gibt unter anderem die Ergebnisse von 21 Interviews und Gruppeninterviews mit Expertinnen aus den Bereichen Verwaltung, Anbieter und Wissenschaft aus ganz Österreich wieder. Das 40 Seiten starke Paper enthält eine Begriffsklärung von „Long Term Care“, gibt einen Überblick über den Bedarf, die derzeitigen Versorgungsstrukturen und die politische Steuerung der LTC in Österreich und skizziert ein Konzept von Gesundheitsförderung, das für den Sektor Long Term Care angemessen ist. Karl Krajic und Carolin Schmidt: „Gesundheitsförderung als Beitrag zur Entwicklung der österreichischen Long Term Care? – Konzeptuelle Überlegungen und Expert/inneneinschätzungen“, Linz, November 2010, DIN A4, gebunden, 7,50 €. Erhältlich bei: Oberösterreichische Gebietskrankenkasse, Referat für Wissenschaftskooperation, Gruberstraße 77, A-4021 Linz, Tel: 05 78 07/10 23 00, E-Mail: andrea.weber@ooegkk.at, www.ooegkk.at/wissenschaft
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- 05.04.2011 | © FGÖ