Grünes Licht für gesunde Ernährung
Der 17. Europäische Adipositas Kongress der European Association for the Study of Obesity (EASO) wurde Mitte Mai in Amsterdam abgehalten. Die australische Wissenschafterin Bridget Kelly präsentierte dabei eine Studie zur Frage, wie Lebensmittel so gekennzeichnet werden können, dass es den Konsument/innen möglichst leicht fällt, sie als gesund oder weniger gesund zu erkennen. Das Resultat: Verbraucher/innen identifizieren gesunde Lebensmittel mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit tatsächlich als solche, wenn das Ausmaß, in dem sie empfehlenswert sind, durch Symbole in grün, gelb und rot angegeben wird. Damit scheint diese „Ampel“-Kennzeichnung wesentlich zielführender zu sein als jene durch Prozentzahlen, die beziffern, wie viel vom empfohlenen Tagesbedarf eines Nährstoffs oder einer Nährstoffgruppe in einer Portion eines Lebensmittels enthalten ist.
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- 19.06.2009 | © FGÖ