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Mädchengesundheit Steiermark

Im September 2008 hat das Grazer Frauengesundheitszentrum ein zweijähriges Projekt zu Mädchengesundheitsförderung in den Bezirken Deutschlandsberg, Graz, Hartberg und Leibnitz gestartet, das vom Fonds Gesundes Österreich sowie dem Land Steiermark gefördert wird. Denn laut Studien sind qualitätvolle Angebote der Gesundheitsförderung für junge Steirerinnen in der außerschulischen Jugendarbeit bisher rar. Zwischen Ende Oktober 2008 und Anfang März 2009 wurde zunächst eine Bedarfserhebung durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 327 Mädchen in den Bezirken Deutschlandsberg, Graz, Hartberg und Leibnitz, und zwar vorwiegend Mädchen aus ländlichen Gemeinden, aus sozial benachteiligten Familien und Stadtteilen, Migrantinnen und weibliche Lehrlinge. Erste Ergebnisse der Umfrage wurden bei einer im Rahmen des Projektes Ende April im Jugend- und Familiengästehaus Graz veranstalteten Tagung präsentiert. „Nur 9,5 Prozent der befragten Mädchen haben Erfahrung mit mädchenspezifischen Freizeitangeboten, aber fast 40 Prozent wünschen sich solche“, sagte Mag. Jutta Pfeiler, eine der beiden Projektleiterinnen. „Aus unserer Erhebung lässt sich ableiten, dass das Angebot von eigenen Räumen sowie von weiblichen Bezugspersonen auch für die Gesundheitsförderung bei Mädchen ein Qualitätskriterium ist. Um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen, sollten weiters Mädchen in allen Phasen eines Projektes beteiligt, Multiplikator/inn/en ausgebildet, Netzwerke gebildet und Strukturen für Mädchengesundheit geschaffen werden.“

 
 
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