Nationaler Aktionsplan Ernährung des Gesundheitsministeriums
„Fehl- und Überernährung sind Mitverursacher von heute sehr häufigen Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Krebs oder Diabetes. Allein durch wirksame Maßnahmen im Bereich Übergewicht könnten wir unser Gesundheitswesen um etliche hundert Millionen Euro entlasten und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern“, schreibt Bundesminister Alois Stöger im Vorwort zu dem vom Gesundheitsministerium herausgegebenen „Nationalen Aktionsplan Ernährung (NAP.e)“, der im Jänner vom Ministerrat angenommen wurde.
Der Plan, der unter www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Ernaehrung kostenlos herunter geladen werden kann, berücksichtigt die Grundprinzipien der Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung. So soll etwa für alle Menschen der Zugang zu gesunder Ernährung verbessert und Netzwerke zu diesem Thema gefördert werden. Der NAP.e gibt einen Überblick über abgeschlossene, laufende und für 2011 geplante Maßnahmen, von Informationskampagnen und Verordnungen für gesunde Ernährung bis zu vom Fonds Gesundes Österreich geförderten Praxisprojekten, wie etwa jenem für gesünderes Essen in Lehrlingshäusern in der Steiermark.
Der NAP.e hat zum Ziel, die Ausgangssituation zu analysieren und die Ernährung der österreichischen Bevölkerung wesentlich zu verbessern. Kinder, Schwangere, Stillende und sozial Schwache sind dabei Zielgruppen, auf die besonderes Augenmerk gelegt werden soll. Schon im November wurde auch die „Nationale Ernährungskommission“ gegründet, die dem Bundesminister für Gesundheit in Ernährungsfragen beratend zur Seite steht. Seitens des Fonds Gesundes Österreich gehören ihr Geschäftsbereichsleiterin Mag. Christa Peinhaupt und die Gesundheitsreferentin für Ernährung Mag. Rita Kichler an.
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- 30.03.2011 | © FGÖ