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Neue Arbeit, neue Kultur: Die Zukunft der Arbeitswelt

Zum 20-jährigen Jubiläum der alljährlich stattfindenden CEFEC (Confederation of European Social Firms, Employment Initiatives and Social Cooperatives) Konferenz lud der Verein „pro mente Oberösterreich“ im Oktober 2007 nach Linz. Seit die Definition einer »Social Firm« vor ca. zehn Jahren festgelegt wurde, ist dieser Sektor in einigen europäischen Ländern deutlich gewachsen.
Als Referent für die diesjährige Konferenz konnte Prof. Frithjof Bergmann gewonnen werden, dessen Buch »Neue Arbeit, neue Kultur« zum Leitthema der Konferenz wurde. In einem internationalen Round Table wurde ein Blick auf  die Trends am Arbeitsmarkt geworfen sowie das System Arbeit hinterfragt und in einem globalen Kontext neu formuliert.
CEFEC fordert Europa auf, die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in die Arbeitswelt voranzutreiben. Unternehmen, denen dies gelingt, können sich für den CEFEC-Award bewerben.

Definition einer Social Firm (Integrationsfirma) nach CEFEC:
Unternehmen, das Arbeit für Personen mit Behinderungen oder Benachteiligungen am Arbeitsmarkt schafft.
Unternehmen, das marktgerechte Produkte und Dienstleistungen einsetzt, um eine soziale Zielsetzung zu erreichen.
Ein großer Teil der Arbeitnehmer sind Personen mit Behinderungen oder Benachteiligungen.
Marktgerechte Entlohnung der Arbeitnehmer, die dem Arbeitseinsatz und der Produktivität entspricht.
Alle sollten dieselben Rechte und Pflichten haben.

 
 
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