Prävention für Migrantinnen im Ländle
Die Vorarlberger aks Gesundheitsvorsorge GmbH bietet im Rahmen der Herz-Kreislauf-Kampagne des Fonds Gesundes Österreich erstmals ein Projekt für Migrantinnen an. Es wurde vom Fraueninformationszentrum Femail und der Psychotherapeutin Sonja Hämmerle initiiert. „Die Leitfrage dieses Pilotprojekts ist, wie Frauen kompetenter werden“, erklärt Mag. Birgit Hämmerle, Ernährungswissenschafterin beim aks. Im Sinne eines umfassenden Gesundheitsbegriffes werden alle wichtigen Lebensbereiche berücksichtigt. Eine muttersprachliche Beraterin vermittelt Informationen zu den Themen Bildung, Arbeit, Recht und regionalen Versorgungsstrukturen sowie zur sozialen Sicherheit. Bei einem Vortrag wurden die teilnehmenden Migrantinnen über die Ernährungspyramide informiert, also über die wichtigsten Empfehlungen für gesunde Ernährung. Dabei wurde speziell berücksichtigt, wie diese mit in türkischen Haushalten häufig verwendeten Lebensmitteln am einfachsten umgesetzt werden können. Zudem gab es Tipps für gesunde Zubereitung und eine Broschüre mit gesunden türkischen Rezepten. Bei einem Bewegungsmodul wurden die zahlreichen positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität erläutert. Durch eine Schnupperstunde für Nordic Walking konnten sie auch gleich in der Praxis erprobt werden.
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- 01.08.2010 | © FGÖ