Wien setzt Arbeit im WHO-Netzwerk fort
Seit 1988 ist Wien Mitglied des Gesunde-Städte-Netzwerks der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Bundeshauptstadt wird auch in der 5. Phase dieser globalen umfassenden Gesundheitsinitiative dabei sein, die bis 2013 laufen wird. In diesem Rahmen kooperiert Wien direkt mit bis zu 100 europäischen Städten und der WHO Europa.
Ziel der Initiative ist es, Gesundheitsförderung durch innovative Maßnahmen auf lokaler Ebene umzusetzen. Doch die Gesundheit der Menschen wird nicht allein durch das Gesundheitsressort beeinflusst. Es müssen möglichst alle Bereiche der Stadt – wie Bildung oder Stadtplanung – einbezogen werden. „Mit Projekten wie dem ,Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen’, dem Programm ,Ein Herz für Wien’ oder ,sALTo’ hat Wien schon in der Vergangenheit gezeigt, wie Gesundheit in alle Bereiche der Lokalpolitik getragen werden kann“, ist Gesundheitsstadträtin Mag. Sonja Wehsely überzeugt.
Das WHO Projekt: „Wien - Gesunde Stadt“ ist in der Wiener Gesundheitsförderung (WiG) angesiedelt. Es zielt ebenso darauf ab, einen gesunden Lebensstil zu fördern, wie darauf, die Lebenswelten gesundheitsförderlich zu gestalten. Wie von der WHO empfohlen, liegen die Schwerpunkte darauf, gesundheitliche Benachteiligungen durch sozialen Status, Geschlecht oder Migrationshintergrund auszugleichen.
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- 01.08.2010 | © FGÖ