Schulfreiräume und Geschlechterverhältnisse
Projektkategorie
ForschungsprojekteOrganisationsname
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport Universität Wien; Auf der Schmelz 6 A, 1150 Wien http://www.univie.ac.at/bespaedKontakt
Dr. Diketmüller Rosa Phone +43-1-4277/48813 Fax +43-1-4277/48819 rosa.diketmueller@univie.ac.atWeitere Finanzierung
BMBWK, MA Wien, Frauenbüro, Stadt Graz, Sportabteilung, FGÖKooperation
Tilia - Büro für Landschaftsplanung Mayrhofer.Staller.Studer OEG, Fachbereich für Human- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Hamburg (Nina Feltz), Universität Bremen (Petra Kolip), Österreichisches Institut für Schul- und Sportstätten (ÖISS), GIVE – Servicestelle für Gesundheitsbildung, Fachinspektorate für LeibeserziehungProjektstatus
abgeschlossenAktuelle Untersuchungen zur Raumnutzung und zum Spielverhalten von Kindern und Jugendlichen belegen, dass Mädchen und Jungen öffentliche Räume auf unterschiedliche Art und Weise nutzen. Während männliche Kinder und Jugendliche ein weiträumigeres Bewegungsverhalten forcieren, setzen Mädchen eher einen Schwerpunkt auf die kommunikative Interaktion. Schulräume haben daher einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Sozialisation und Entwicklung von Kindern. Über die unterschiedlichen Nutzungen werden laufend auch Geschlechterstereotype reproduziert und Ungleichgewichte zwischen den Geschlechtern aufrechterhalten.
Diese Studie soll an 20 Schulen (Volks-, Haupt- und Allgemeinbildende Höhere Schulen) in Wien und der Steiermark die geschlechterspezifischen Differenzen in der Raumnutzung analysieren. Gleichzeitig sollen Kriterien und Faktoren erforscht werden, die das Bewegungsverhalten in schulischen Freiräumen beeinflussen.
Zur Anwendung kommen Methoden der qualitativen Sozialforschung (wie teilnehmende Beobachtungen, Interviews, Dokumentenanalyse) und der Freiraumkartierung. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen werden gemeinsam mit den SchülerInnen diskutiert und Lösungsansätze im Rahmen eines Workshoptages erarbeitet. Auch die LehrerInnen werden in Form von Workshoptagen partizipativ in den Prozess eingebunden.
Aufbauend auf den Analysen der erhobenen Daten werden Empfehlungen für eine geschlechtersensible Gestaltung der schulischen Freiraumflächen entwickelt. Um Nachhaltigkeit zu erlangen, wird die Einbindung der Ergebnisse in Aus- und Fortbildungsmodule von LehrerInnen angestrebt.
Diese Studie soll an 20 Schulen (Volks-, Haupt- und Allgemeinbildende Höhere Schulen) in Wien und der Steiermark die geschlechterspezifischen Differenzen in der Raumnutzung analysieren. Gleichzeitig sollen Kriterien und Faktoren erforscht werden, die das Bewegungsverhalten in schulischen Freiräumen beeinflussen.
Zur Anwendung kommen Methoden der qualitativen Sozialforschung (wie teilnehmende Beobachtungen, Interviews, Dokumentenanalyse) und der Freiraumkartierung. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen werden gemeinsam mit den SchülerInnen diskutiert und Lösungsansätze im Rahmen eines Workshoptages erarbeitet. Auch die LehrerInnen werden in Form von Workshoptagen partizipativ in den Prozess eingebunden.
Aufbauend auf den Analysen der erhobenen Daten werden Empfehlungen für eine geschlechtersensible Gestaltung der schulischen Freiraumflächen entwickelt. Um Nachhaltigkeit zu erlangen, wird die Einbindung der Ergebnisse in Aus- und Fortbildungsmodule von LehrerInnen angestrebt.
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