"Switch 2006.at" - Gesundheitsförderung bei Berufstätigen in Klein- und Mittelbetrieben - New Economy
Typische Belastungsbilder und gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen in der New Economy stehen in Mittelpunkt des Modellprojekts „switch 2006.at“, das vom Linzer Institut ppm - Forschung und Beratung umgesetzt wird. Zielgruppe sind Klein- und Mittelbetriebe mit bis zu 100 Beschäftigten aus den Bereichen EDV Beratung, Softwareentwicklung und -service, Provider, Callcenter, E-Commerce oder E-Content.
Ziel der innovativen Initiative ist es, KMU dieser Branchen und ihren MitarbeiterInnen dabei zu helfen, Gefahren für die Gesundheit im betrieblichen Alltag selbst zu entdecken und Methoden für die Lösung zu finden. In ausgewählten Pilotbetrieben sollen Strukturen und Belastungen aufgespürt werden, deren Thematisierung im Betriebsalltag kaum Platz findet.
Zur Lösung derartiger Probleme werden Vorschläge für Abläufe und Hilfsmittel entwickelt, die den speziellen Anforderungen und Bedingungen kleinerer Betriebe in der New Economy angemessen sind. Die Methoden sind an die Zielgruppen angepasst: Beteiligungsorientierte Informations- und Kommunikationsplattformen im Internet spielen eine besondere Rolle, ebenso wie Chatrooms oder Gesundheitszirkel mit virtuellen Elementen. Aber auch Arbeitsgruppen und Veranstaltungselemente, die die direkte Kommunikation zwischen physisch anwesenden Personen zur Grundlage haben. Probleme der Nachhaltigkeit von gesundheitsförderlichen Strukturen in der sich rasch verändernden Branche sind eine zentrale Fragestellung der begleitenden Forschung.
Weitere Informationen über das Projekt, inhaltliche Schritte und konkrete Beispiele finden sich auf der Homepage www.switch2006.at.
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- 07.12.2005 | © FGÖ