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Europäischer Kongress für evidenzbasierte Prävention

Beginn 24.06.2009 00:00
Ende 26.06.2009 00:00
Veranstalter NÖ Landesakademie
Ort Congress Casino Baden, Kaiser-Franz Ring 1, 2500 Baden bei Wien
ReferentIn / TrainerIn
Anmeldefrist
Anmeldung
Teilnahmegebühr 250 €, für Frühbucher bis 24. April 200 €, Studenten 50 €
Inhalt

Neuer Kongress untersucht die Wirkung von
Präventions- und Gesundheitsförderungsprogrammen

Welche Präventions-Programme sind unter gesundheitsökonomischen Gesichtspunkten sinnvoll? Und welche Präventions- und Gesundheitsförderungsmassnahmen halten einer wissenschaftlichen Evaluierung stand? – Mit diesen Fragen setzt sich erstmalig ein neuer internationaler Kongress auseinander, den die Donau Universität Krems, Universität Wien, Gesundes Niederösterreich, Beste Gesundheit und die NÖ Landesakademie unter dem Titel „EUFEP“ (Europäisches Forum für evidenzbasierte Prävention) vom 24. bis 26. Juni 2009 im Congress
Casino Baden bei Wien veranstalten.

Wieviel Nutzen erfahren Screeningprogramme wie etwa das Mamma- oder Prostata-Screening? Wie groß ist dagegen der Schaden, der beispielsweise durch irreführende Tests und Screenings oder unzureichende Therapien ausgelöst wird?
Wie erklärt man Patienten, dass Vorsorgen nicht immer besser ist als Heilen?
Und was bringen Gesundheitsförderungsprogramme wirklich? -  „In Österreich tendieren wir beispielsweise dazu, häufig den Nutzen von Screenings einseitig zu beleuchten und den Schaden unter den Tisch zu kehren,“ sagt Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH von der Donau-Universität Krems. Gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Norbert Bachl und Prim. Dr. Johannes Püspök ist er für das Programm des Kongresses verantwortlich und hat nach die weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Prävention und Gesundheitsförderung und die Leiter der besten internationalen Programme nach Baden eingeladen.

„Wenn wir in den nächsten Jahren mehr Geld in Gesundheitsförderung investieren, dann soll das nach Möglichkeit auf Basis fundierter wissenschaftlicher Daten mit erprobten Modellen erfolgen,“ sagt Niederösterreichs Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Lebensqualität Mag. Wolfgang Sobotka. Da in Österreich dafür nur wenige Daten zur Verfügung stehen, will man sich in Niederösterreich in Zukunft an internationalen Best-Practice-Beispielen orientieren. Die bedeutendsten werden am Kongress vorgestellt.

Der Kongress richtet sich daher an Entscheidungsträger im österreichischen Gesundheitswesen, an Organisationen und Unternehmen im Gesundheitswesen, interessierte ÄrztInnen, TherapeutInnen und PflegerInnen sowie an Wissenschaftler, Medien und interessierte Menschen generell.
Man darf also gespannt sein, was Österreichs Gesundheitsland Nummer 1 mit diesem Kongress an Orientierung zur Prävention und Gesundheitsförderung in Österreich in den nächsten Jahren beisteuert.

 Nähere Informationen und Anmeldung unter www.eufep.at .

Downloads eufep_flyer_2009.pdf
Weitere Infos
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