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Wenn Süchte den Arbeitsalltag beeinträchtigen – Lösungen und Strategien für Unternehmen

Beginn 11.11.2010 09:00
Ende 11.11.2010 17:00
Veranstalter Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien
Ort Vista3 - Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien (U3 – Schlachthausgasse)
ReferentIn / TrainerIn
Anmeldefrist
Anmeldung office@essential.at
http://.www.drogenhilfe.at
Teilnahmegebühr EURO 48
Inhalt

 

Überlastung, aber auch andere – betriebliche oder persönliche – Ursachen können zu Suchtproblemen wie zum Beispiel übermäßigem Alkohol- oder Medikamentenkonsum führen. Der Anteil der MitarbeiterInnen in Österreich, die Alkohol in bedenklichen Mengen konsumieren, wird in einer Studie von Dudo v. Eckardstein „Psychische Befindlichkeitsbeeinträchtigung und Gesundheit im Betrieb“ im Durchschnitt auf rund 5 Prozent geschätzt! Alarmierend sind auch die vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger erhobenen Daten: Schon jeder 16. Krankenstandstag ist mittlerweile auf eine psychische Erkrankung zurück zu führen. Dies bleibt für Unternehmen nicht ohne Folgen – denn mit einem beträchtlichen Leistungsabfall von durchschnittlich 25 Prozent der Arbeitsleistung bei Suchtproblemen ist zu rechnen. Laut der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Alkohol bei einem Drittel aller Arbeitsunfälle ursächlich mitbeteiligt.

Führungskräften kommt bei der Suchtprävention und gesundheitsfördernden Maßnahmen eine Schlüsselrolle zu: Durch gezielte Maßnahmen können Unternehmen von höherer Arbeitssicherheit, geringeren Unfallzahlen, besserer Arbeitsleistung und -qualität sowie weniger Fehlzeiten, aber auch einem angenehmeren Betriebsklima sowie motivierteren MitarbeiterInnen profitieren.

Wie kann ein suchtförderndes Arbeitsklima vermieden werden und wie kann mit suchtgefährdeten MitarbeiterInnen kompetent umgegangen werden? Welche suchtpräventiven Maßnahmen und Angebote gibt es in Wien? Die vom INSTITUT FÜR SUCHTPRÄVENTION DER SUCHT- UND DROGENKOORDINATION WIEN veranstaltete Tagung geht – gemeinsam mit international renommierten ExpertInnen aus Deutschland und Österreich – diesen Fragen nach und stellt in Vorträgen und Workshops erfolgreiche Projekte sowie aktuelle Standards und Modelle der betrieblichen Suchtprävention vor

 

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