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Held/in in Not ... Lösungsorientierte Theaterpädagogik als Baustein zur Gewaltprävention mit Kindern und Jugendlichen

Beginn 25.01.2010 09:00
Ende 26.01.2010 17:00
Veranstalter Fonds Gesundes Österreich
Ort Bildungshaus Hippolyt, Eybnerstraße 5, 31 00 St. Pölten (Garage im Haus)
ReferentIn / TrainerIn Margarete Meixner
Anmeldefrist 04.01.2010
Anmeldung s.schuster@ibg.co.at
Telefon: 0699 10746256
Fax: 01 524375122
Teilnahmegebühr 60 Euro
Inhalt

Studien weisen nach, dass Gewalt unter Kindern und Jugendlichen aus einem Ursachengeflecht
entsteht. Gesellschaftliche Bedingungen, familiäre Schieflagen, Persönlichkeitsmerkmale und schulische Probleme tragen dazu bei. An diese Erkenntnisse müssen gewaltpräventive Maßnahmen anknüpfen:
• Gewaltprävention muss Alltagserfahrungen  in den Mittelpunkt stellen, sie muss berücksichtigen, dass es um Jungen und Mädchen geht und altersbezogene Konzepte entwickeln.
• Gewaltprävention mit Kindern und Jugendlichen sollte gleichzeitig kognitive, emotionale und soziale Lernprozesse ermöglichen.
• Ein Bündel an Maßnahmen führt zu größeren Erfolgen. Daher sollte Gewaltprävention z.B. an Schulen, neben den Kindern bzw. Jugendlichen auch die Lehrkräfte und Eltern einbeziehen.

Ziele:
• Übungen kennen lernen, die dem Bewegungsdrang der Jugendlichen entgegenkommen,
und Spaß machen
• Ausgehend von den eigenen Arbeitserfahrungen Strategien für schwierige Situationen spielend erproben und reflektieren
• Projekte und Angebote zur Gewaltprävention kennen lernen

Methoden:
• Theaterpädagogische Übungen und Forumtheater nach Augusto Boal
• Kleingruppenarbeit
• Vortrag

Inhalte:

Was kann Theater dazu leisten? Theater öffnet Horizonte und Erlebniswelten, es öffnet den Blick für unentdeckte Potenziale und verdrängte Emotionen. Für die Gewaltprävention liegen hier viele Chancen: Rollenspiel und Rollentausch, Rollendistanz und -vielfalt ermöglichen einen kreativen Umgang mit der Opfer- und der Täterrolle und zeigen spielerisch neue Lösungsansätze für schwierige Situationen. Theaterpädagogik kann Mädchen und Jungen ermutigen, ihre Identitätsbalance zu entwickeln: Die Balance zwischen social identity – so sein wie jedeR andere – und personal identity – so sein wie keinE andereR!

Gastreferentinnen:

Henriette Höfner, Geschäftsführerin der Fachstelle für Gewaltprävention NÖ
bringt einen Überblick über das Service der Fachstelle und informiert über Projekte.

Brigitte Tauchner- Hafenscher, SOG. THEATER, Referentin für Gewaltprävention, informiert über die Plattform gegen Gewalt in der Familie und über ihre Erfahrungen mit dem Forumtheater „Sofie‘s Geheimnis“.

Eine Professorin der AHS Bruck berichtet von den Erfahrungen mit Peer-Mediation an der Schule.

Um es auch Ihnen möglichst einfach zu machen, wird ab 15. Oktober 2009 die Anmeldung zu den Seminaren auch online über die FGÖ-Weiterbildungsdatenbank möglich sein.

Weitere Infos
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