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Gender und Diversity in der Gesundheitsförderung

Beginn 26.05.2009 09:00
Ende 27.05.2009 17:00
Veranstalter Fonds Gesundes Österreich
Ort Seminarzentrum/Hotel „Am Spiegeln“, Johann-Hörbiger-Gasse 30, 1230 Wien
ReferentIn / TrainerIn Magª. Huberta Haider, Magª. Kathleen Löschke
Anmeldefrist 26.04.2009
Anmeldung arthur.zoglauer@oesb.at
Telefon: 01 33 168 3707
Fax: 01 33 168 101
Teilnahmegebühr 60 Euro
Inhalt

„Frauen sind häufiger arm und krank, aber warum sterben Männer dann früher?“ In der Praxis wird deutlich, dass Frauen und Männer auf dem Hintergrund unterschiedlicher Sozialisationserfahrungen und Lebensbedingungen in verschiedener Weise mit Gesundheit, Krankheit und Belastungen umgehen. Dennoch wird geschlechtsspezifischen Zusammenhängen im Hinblick auf Gesundheit und Krankheit ebenso wie sozioökonomischen Einflussbedingungen erst in jüngster Zeit vermehrte Aufmerksamkeit von Seiten Gesundheitswissenschaften, Praktiker/innen und Politik geschenkt. Aus dem Blickwinkel der Gesundheitsförderung wurde offensichtlich, dass jene „vulnerablen“ Zielgruppen, die besonderen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind und somit großen Bedarf an gesundheitsfördernden Interventionen haben, gerade die sind, die für Gesundheitsförderung am schwersten zu erreichen sind. Dazu gehören Migrant/innen,Alleinerzieher/innen,Menschen mit Behinderungen, Ältere, etc. – und innerhalb dieser Gruppen haben Frauen und Männer wiederum unterschiedliche Bedürfnisse, die es zu berücksichtigen gilt. Herkömmliche Methoden und Strategien der Gesundheitsförderung laufen Gefahr, den bestehenden „gap“ im Hinblick auf Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten noch zu vergrößern, da damit vor allem Personen dermittlerenundoberensozialenSchichtenanzusprechensind.EsbrauchtalsoneueZugangswege, um sozial benachteiligte Menschen zu erreichen.

Ziel:
Ziel des Seminars ist, die Teilnehmer/innen auf Geschlecht und Gesundheit zu sensibilisieren. Es werden Hintergründe und Know-How vermittelt, um eigene Projekte zielgruppenspezifischer anlegen und auch vulnerablere Ziel
gruppen ansprechen zu können.

Zielgruppe:
Interessierte Personen aus dem Gesundheitsbereich.

Inhalte:

  • Felder der Frauengesundheit (reproduktive Gesundheit, ...)
  • Geschlechtsspezifische Auswirkungen auf Gesundheit und Krankheit
  • Geschlechtsspezifischer Umgang mit Gesundheit und Krankheit
  • Psychische Gesundheit von Frauen
  • Rollenbilder und Rollenverteilung
  • Lebenswelten von Frauen wie z.B. Mehrfachbelastung
  • Frauen und soziale Benachteiligung
  • Frauen und Migration
  • Models of good practice
  • Jedes weitere von den Teilnehmer/innen angesprochene Thema

Methoden:

  • Theoretischer Input
  • Gruppenarbeiten und Übungen
  • Kollegiale Beratung
  • Diskussion und Reflexion im Plenum
Weitere Infos
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