Qualitative Analysemethoden in Gesundheitsförderungsprojekten Einführung in qualitative Verfahren der empirischen Sozialforschung
| Beginn | 23.11.2009 09:00 |
| Ende | 24.11.2009 17:00 |
| Veranstalter | Fonds Gesundes Oesterreich |
| Ort | Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstraße 5, 31 00 St. Pölten (Garage im Haus) |
| ReferentIn / TrainerIn | Dr. Aglaja Przyborski |
| Anmeldefrist | 02.11.2009 |
| Anmeldung |
s.schuster@ibg.co.at
Telefon: 0699 107 46 256 Fax: 01 524 37 51 22 |
| Teilnahmegebühr | 60 Euro |
| Inhalt |
Das „Eigentliche“ – kommt das in Fragebögen, Telefoninterviews, Ankreuzen, Tests etc. überhaupt vor? Man braucht sie aber. Projekte wollen schließlich evaluiert, Maßnahmen legitimiert und Mittel geplant werden. Und das, was „wirklich“ den Erfolg einer Maßnahme ausgemacht hat, woran es letztlich „wirklich“ scheitert, was die Menschen „eigentlich“ bewegt – müsste man da anders herangehen?Geht das überhaupt mit Forschung? Können das qualitative Methoden? Oder sind qualitative Methoden eigentlich eher nur Vorstufen zu ordentlicher, quantitativer Forschung? Qualitative Methoden haben mittlerweile eine lange Tradition und eine Menge spannender Ergebnisse geliefert. Auch ein Blick auf die neuen Lehrpläne an den Universitäten zeigt, dass sie im Begriff sind sich aus ihrer Randposition zu befreien. In diesem Seminar erhalten Sie eine Einführung in qualitative Methoden. Methoden: Interaktiver Vortrag, Kleingruppen, Forschungsbeispiele. Inhalte: Wir werden an folgenden Fragen arbeiten und sie beantworten: Was können qualitative Methoden leisten? Wie geht man vor? Wie sind sie entstanden? Welche Forschungsergebnisse konnte sie schon liefern? Was sind ihre Vor- und Nachteile? Und was ist der Unterschied zu quantitativen Methoden? Für welche Fragstellungen brauche ich welche Methoden? Je nach Interesse werden wir in das eine oder andere Verfahren, z.B. narratives Interview, Gruppendiskussion oder teilnehmende Beobachtung genauer einsteigen. Während der ganzen Arbeit werden wir die Möglichkeiten und Grenzen qualitativer Methoden im Auge behalten: Nach ersten Einblicke werden Vertiefungen anhand der Interessen der Teilnehmer/innen erarbeitet. Um es auch Ihnen möglichst einfach zu machen, wird ab 15. Oktober 2009 die Anmeldung zu den Seminaren auch online über die FGÖ-Weiterbildungsdatenbank möglich sein.
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